Stand: August 2026 · ⚠ Diese AGB sind ein allgemeines Muster und ersetzen keine rechtliche Prüfung. Bitte vor Verwendung fachanwaltlich bzw. durch die zuständige Handwerkskammer prüfen lassen – insbesondere Abschnitt 7 (Widerrufsrecht).
Diese Allgemeinen Geschäftsbedingungen gelten für alle Verträge über Leckortung, Rohrreinigung, Rohrsanierung, Bautrocknung und verwandte Dienstleistungen zwischen Lukas Riedl, handelnd unter „Riedl&Gruber Rohrreinigung, Leckortung" (nachfolgend „Auftragnehmer"), und seinen Auftraggebern (nachfolgend „Kunde").
Der Vertrag kommt durch die ausdrückliche oder konkludente Beauftragung des Auftragnehmers durch den Kunden zustande, z. B. telefonisch, per E-Mail, über das Kontaktformular der Website oder durch Bestätigung eines Termins vor Ort.
Der Leistungsumfang richtet sich nach der jeweiligen Auftragsbestätigung bzw. dem vor Ort erstellten Angebot. Zusatzleistungen, die sich erst während der Ausführung als notwendig erweisen, werden nach Möglichkeit vorab mit dem Kunden abgestimmt.
Die Preise werden individuell nach Art und Umfang der jeweiligen Leistung ermittelt und dem Kunden vor Beginn der Arbeiten als transparentes Angebot genannt. Öffentlich veröffentlichte Preislisten bestehen nicht; maßgeblich ist das im Einzelfall kommunizierte Angebot. Alle angegebenen Preise sind Endpreise inklusive der gesetzlichen Mehrwertsteuer. Die Rechnung ist, sofern nicht anders vereinbart, unmittelbar nach Leistungserbringung ohne Abzug fällig.
Der Auftragnehmer ist bemüht, vereinbarte Termine einzuhalten und bei Notdienst-Anfragen schnellstmöglich vor Ort zu sein. Eine Garantie für eine bestimmte Reaktionszeit kann insbesondere bei hoher Auftragslage, Verkehrslage oder höherer Gewalt nicht übernommen werden.
Der Kunde stellt sicher, dass der Auftragnehmer zum vereinbarten Termin Zugang zu den betroffenen Räumlichkeiten bzw. Anlagen erhält. Verzögerungen, die durch fehlenden Zugang entstehen, gehen nicht zu Lasten des Auftragnehmers.
Verbrauchern steht bei außerhalb von Geschäftsräumen geschlossenen Verträgen grundsätzlich ein Widerrufsrecht gemäß § 312g BGB zu. Das Widerrufsrecht erlischt vorzeitig, wenn der Auftragnehmer die Dienstleistung vollständig erbracht hat und mit der Ausführung erst begonnen hat, nachdem der Kunde dazu seine ausdrückliche Zustimmung gegeben und gleichzeitig seine Kenntnis davon bestätigt hat, dass er sein Widerrufsrecht bei vollständiger Vertragserfüllung verliert. Bei ausdrücklich angeforderten Reparatur- oder Instandhaltungsarbeiten (z. B. akuter Notdienst-Einsatz bei einem Rohrschaden) kann das Widerrufsrecht gemäß § 312g Abs. 2 Nr. 11 BGB entfallen. Details werden dem Kunden im Einzelfall mitgeteilt.
Es gelten die gesetzlichen Gewährleistungsrechte. Mängel sind dem Auftragnehmer unverzüglich, spätestens jedoch innerhalb der gesetzlichen Fristen, anzuzeigen.
Der Auftragnehmer haftet unbeschränkt für Vorsatz und grobe Fahrlässigkeit sowie nach den Vorschriften des Produkthaftungsgesetzes. Für leichte Fahrlässigkeit haftet der Auftragnehmer nur bei Verletzung einer wesentlichen Vertragspflicht (Kardinalpflicht), begrenzt auf den vorhersehbaren, vertragstypischen Schaden.
Es gilt das Recht der Bundesrepublik Deutschland. Sollte eine Bestimmung dieser AGB unwirksam sein, bleibt die Wirksamkeit der übrigen Bestimmungen hiervon unberührt.